Volker
verified
I report
First of all: I only give 5 stars if everything is right.
I bought the device as a replacement for the legendary KA3005, and it clearly stands in this tradition. The electronic winding switching is very pleasant. Unfortunately, the operation has not been improved, the M1-M4 settings are still adjusted during operation. The concentration on a large display with only green displays is also not pleasing in contrast to the different colored LEDs for CV and CC of the predecessor. The "Welectron" edition of the KA3005 with different colored displays for voltage and current as well as real memory locations for settings (which can be adjusted more attentively) was trend-setting, too bad that the KORAD did not continue!
Unfortunately, even after many hours, the device still smells very much like "Chinese electronics", I haven't had that for a long time.
Be careful when using the SENSE cables: Contact errors can cause overvoltages of up to 14 volts, and voltage differences in the (+) supply line confuse the current display and lead to incorrect display and control values. However, if you insert the always recommended diode into the (-) line when charging batteries, everything works. You can also build a workaround against the overvoltages.
The "external trigger" (a connectable switch/button) works as intended as an on-only switch or on-off switch for the output, but mercilessly overrules internal mechanisms such as OCP and even turns them off.
The outputs for "output active" and "current control" are undocumented. They actively deliver an unstabilized voltage of ~14 volts, which can be loaded up to 1 watt without any problems and is potential-separated from the output, wonderful for external operating status indications, for example via LEDs!
Despite all the drawbacks:
It is a very good analogue laboratory power supply. It is only used to charge batteries or supply devices in an emergency, because the efficiency is poor due to the principle (4 coarse voltage levels via a conventional transformer, which are then finely regulated), rarely above 50%. On the other hand, it does almost everything right when it comes to providing exact voltages or currents without annoying control vibrations. Switching on and off processes run impressively well for this price range. The possibility of controlling the supplied voltages on the object to be supplied (by four-wire operation, SENSE) is practically unique in this price range and, with appropriate care, helps a lot, for example, when manually balancing battery packs, where precise charging in the shortest possible time is important. A power display is also always useful. The fan works audibly but efficiently and is quieter at idle than in many professional devices.
If you are looking for a safe, solid entry-level power supply as an aspiring electronics engineer, you can grab this one without hesitation.
Vorweg: 5 Sterne gibt es von mir nur, wenn alles stimmt.
Ich habe das Gerät als Ersatz für das legendäre KA3005 gekauft, und es steht klar in dieser Tradition. Die elektronische Wicklungsumschaltung ist sehr angenehm. Die Bedienung wurde leider nicht verbessert, immer noch verstellt man die M1-M4 Settings im Betrieb. Auch die Konzentration auf ein großes Display mit nur grünen Anzeigen gefällt nicht im Gegensatz zu den verschiedenfarbigen LEDs für CV und CC des Vorgängers. Die "Welectron"-Edition des KA3005 mit verschiedenfarbigen Anzeigen für Spannung und Strom sowie echten Speicherplätzen für Einstellungen (die sich mehr versehntlich verstellen lassen) war richtungsweisend, schade dass das KORAD nicht weitergeführt hat!
Leider riecht das Gerät auch nach vielen Stunden noch sehr nach "chinesischer Elektronik", das hatte ich lange nicht.
Vorsicht bei der Nutzung der SENSE-Leitungen: Kontaktfehler können Überspannungen bis 14 Volt erzeugen, und Spannungsdifferenzen in der (+)-Zuleitung verwirren die Stromanzeige und führen zu falschen Anzeige- und Regelwerten. Wenn man aber die immer empfohlene Diode beim Laden von Akkus in die (-)-Leitung einfügt, klappt alles. Auch gegen die Überspannungen kann man einen Workaround bauen.
Der "externe Trigger" (ein anschließbarer Schalter/Taster) arbeitet wie vorgesehen als Nur-Einschalter oder Ein-Ausschalter für den Ausgang, überstimmt aber interne Mechanismen wie OCP gnadenlos und schaltet sie sogar aus.
Undokumentiert sind die Ausgänge für "Ausgang aktiv" und "Current Control". Sie liefern aktiv eine unstabiliserte Spannung von ~14 Volt, die bis zu 1 Watt problemlos belastet werden kann und potentialgetrennt vom Ausgang ist, für externe Betriebszustandsanzeigen etwa über LEDs wunderbar!
Trotz aller Abstriche:
Es ist ein sehr gutes analoges Labornetzteil. Damit lädt man nur im Notfall Akkus oder versorgt Geräte, denn der Wirkungsgrad ist prinzipbedingt schlecht (4 grobe Spannungsebenen über einen konventionellen Transformator, die dann feingeregelt werden), selten über 50%. Dafür macht es fast alles richtig, wenn es um die Bereitstellung exakter Spannungen oder Ströme ohne lästige Regelschwingungen geht. Ein- und Ausschaltvorgänge laufen beeindruckend gut für diese Preisklasse. Die Möglichkeit, die gelieferten Spannungen am zu versorgenden Objekt zu kontrollieren (durch Vierdrahtbetrieb, SENSE), ist praktisch einmalig in dieser Preisklasse und hilft bei entsprechender Umsicht sehr etwa beim manuellen Balancieren von Akkupacks, wo es auf eine punktgenaue Ladung in möglichst kurzer Zeit ankommt. Eine Leistungsanzeige ist ebenfalls immer nützlich. Der Lüfter arbeitet hörbar, aber effizient und ist im Leerlauf leiser als bei vielen Profigeräten.
Wer ein sicheres, solides Einsteiger-Netzteil als angehender Elektroniker sucht, kann hier bedenkenlos zugreifen.
































